1944 wird Picasso Mitglied der kommunistischen Partei Frankreichs. Obwohl er bis zu seinem Lebensende das Aushängeschild dieser bleibt, ist sein politisches Denken von seinem Wunsch nach Frieden und Freiheit geprägt. In diesen Jahren malt, zeichnet und lithographiert er die berühmte weiße Taube. Sie wird zur globalen Symbolfigur für Frieden und eine Menschheit, die nicht nur zwei Weltkriege hinter sich hat, sondern auch mit dem Koreakrieg und dem Vietnamkrieg vor weiteren Katastrophen steht.
50 Gemälde und 100 Zeichnungen sowie viele Dokumente beleuchten den politischen Picasso und erzählen eines der bislang vernachlässigten und dennoch wichtigen Kapitel im Leben dieses großen Künstlers.